Barrierefreies Bauen

Wir haben uns weitgehend mit den Themen barrierefreies Bauen und Wohnen im Alter beschäftigt und haben unsere Erfahrungen in einem Entwurf zusammengefasst.

 

Wichtig ist uns dabei die Wohnqualität für die nahe UND die ferne Zukunft zu sichern.

 

Der Wohnraum ist attraktiv, offen und modern.

Die möglich rollstuhlgerechte Nutzung drängt sich gestalterisch nicht auf,

sondern wird positiv als Großzügigkeit wahrgenommen- mit der Sicherheit, dass auch im Extremfall der schwerwiegenden Krankheit oder Behinderung die Wohnung allen Ansprüchen gerecht werden kann.

 

weitere Informationen zum Projekt "Wohnen mit Zukunft"

Begriffe wie „barrierefreies Bauen“,  „behindertengerechtes Bauen“ oder „Wohnen im Alter“   beschreibt keinen klar definierten Baustandard, der einfach eingehalten werden kann.

 

Vielmehr geht es darum für jeden Bewohner oder Bauherrn herauszufinden, wie man das Gebäude möglichst zielgerichtet auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmen kann.

Dabei löst jede Behinderung, Krankheit oder Verletzung für jeden Menschen ganz eigene Probleme aus, für die es keine genormte Lösung geben kann.

Es geht dabei nicht nur um akute schon vorhandene körperliche Einschränkungen, sondern auch um eine möglichst große Zukunftssicherheit, sodass man auch im Alter noch Spaß an und in den eigenen vier Wänden haben kann.

 

Das heißt im konkreten Fall nicht, dass jede Wohnung von vornherein rollstuhl- und blindengerecht sein muss- es geht darum ein Gebäude zu schaffen, das im Konzept und in der Ausführung auf aktuelle und absehbare Beeinträchtigungen abgestimmt ist und evtl. durch kleinere Baumaßnahmen in der entfernteren Zukunft weiter angepasst werden kann.

Wir sind bestrebt dem Bauherrn eine exakt zugeschnittene Lösung für seine körperlichen Einschränkungen auszuarbeiten, das auch auf Zukunftsängste eingeht und dabei wirtschaftlich und zielgerichtet bleibt, ohne die Attraktivität des Wohnraumes und des Gebäudes dadurch zu beeinträchtigen.

 

Unser Know-how umfasst dabei sowohl die entwurfliche Konzeption des Gebäudes als auch die Detailplanung und Ausführung.

So kann es zum Beispiel sinnvoll sein ein eingeschossiges Gebäude ohne Treppen - oder ein Gebäude mit Aufzug – oder ein  Treppenhaus mit Platz für den späteren Einbau eines Aufzuges schon im Vorentwurf gegenüber zu stellen.

 

 

Genauso wichtig ist es dann aber auch zum Beispiel barrierefreie Schwellendetails und rollstuhlgerechte Bäder richtig und sicher zu planen, und die fachgerechte Ausführung sicher zu stellen.